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Das Jahrhundertwerk!

Screenshot 2016-03-02 17.38.19Ich sitze und sitze und sitze und sitze und sitze und sitze und sitze an diesem Roman!
Aber ich bin immerhin schon auf Seite 357. Mit erstem Lektoratsdurchgang und fast ohne Rechtschreibfehler.
An den Kuss-Szenen schreibe ich übrigens am längsten. Wenn sie am Ende trotzdem kitschig, pupsig und peinlich sind, dürft Ihr mir das offen ins Gesicht sagen!! Zum Glück gibt es nicht nur Knutschszenen. Es geht auch viel um seltsame Exfreunde:

Sven war charmant und witzig, vor allem in großer Runde.
Er war Drehbuchautor und hatte gerade seinen ersten Tatort mit einer seltsam morbiden Geschichte bestückt. Aber jede Stimmung kippte, wenn er Milchhaut auf dem Kaffee entdeckte, seine Mama die falschen Maultaschen geschickt hatte oder sein grüner Tee zu lange gezogen war. Wenn er am Abend feststellte, dass seine elektrische Zahnbürste keinen Strom mehr hatte, fing er fast an zu heulen. Das waren die kleinen Dinge des Lebens. Aber auch bei den großen kam er nicht aus seiner Haut. Vor einem halben Jahr ging es meinem Vater nicht so gut. Ich war zwei Wochen bei meinen Eltern zu Hause. Sven rief stündlich an. Nicht etwa, um sich nach dem Gesundheitszustand meines Vaters zu erkundigen. Er wollte mich daran erinnern, dass der Strafzettel, den ich beim Falschparken mit seinem Auto bekommen hatte immer noch nicht bezahlt war.
An meinem Geburtstag, den wir mit schönstem Morgensex begonnen hatten, stieg Sven aus dem Bett und nölte: «Pia, echt. Das ist eklig immer in deine alten Socken zu treten. Das verdirbt mir den ganzen Tag.« Plötzlich war mir egal, dass er nackig auf meiner Bettkante aussah, wie von Leonardo da Vinci hingepinselt. Ich habe ihn rausgeschmissen und er ist nicht mehr wiedergekommen. Es fehlten nur noch sieben Tage, dann hätten wir ein Jahr vollbekommen. Ich war erleichtert, dass es vorbei war.

Jungs von hinten – Eine Rückenstudie

jungs

 

In meinem Knutschroman geht es natürlich viel um Jungs. In diesem Zusammenhang haben wir uns im Büro gefragt, ob eine entzückenden Rückenansicht Rückschlüsse auf die Qualitäten als Liebhaber, Vater, Kumpel in düsteren Stunden etc. zulässt.

Natürlich!

Und was bei unserer Studie noch herauskam: Sehr beliebt als Herrenhandtasche: Ein bunter Stoffbeutel von dm.

Der Knutschroman:

 

Ich, Manuskript Sybille X Was wäre passiert, wenn Aschenputtel ihre Zaubernüsse einfach weggeschmissen hätte?
Weil sie eine Nussallergie hatte? Weil ihr eine hungrige Hausmaus über den Weg lief? Weil sie die Nüsse ihren garstigen Stiefschwestern an den Kopf geschmissen hatte?

Ausschnitt aus Sybilles Knutschroman

 

Prinzen

Prinz von hinten!

Nächste Woche gibt es nach langer Zeit mal wieder einen Newsletter, wie immer mit kleinem SONDER-BILLE-BINGO!
Und diese Illustration gibt es dann zu gewinnen. Prinz Charles hat die Rechte an diesem Bild auch freigegeben.

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